Nach dem die Garageneinfahrt fertig gemacht wurde, können wir jetzt endlich unsere Autos in die Garage stellen. Der Estrichleger hatte mich noch gefragt, ob ich Fliesen in die Garage legen will, oder nur einen Betonanstrich am Boden machen will. Gute Frage. Er riet mir zu den Fliesen, da man dann nicht alle paar Jahre den Anstrich erneuern müsse. Und Estrich alleine liegen lassen sei nicht so gut, da der bei dem Abrieb aussandet. Ausserdem sind Fliesen Öl- und Schmutz-beständig. Er hatte dann auch extra einen Zentimeter weniger hoch zementiert, damit die Einfahrtskante eben wird, und die Fliessen nicht überstehen. Also waren wir am Zug, denn so lassen wollten wir es dann ja jetzt so auch nicht.
Also haben wir uns günstige Feinsteinzeugfliesen gekauft, mit hoher Abriebsklasse und frostsicher – man weiss ja nie. Dann den Estrichboden abgesaugt und grundiert, und am Wochenende gings dann los mit dem Verlegen. Mein Vater und mein Onkel haben sich bereiterklärt, zu helfen, was mich sehr gefreut hat.
Den Fliessenkleber aufzutragen ist kein Hexenwerk. Mit einem Zahnspachtel wird durch die gleichmäßige Auftragung dafür gesorgt, dass die Fliesen gleichmäßig eben liegen. Dann die Fliese einfach locker drauflegen und etwas andrücken. Mit Abstandskreuzen kann man für regelmäßigen Abstand sorgen. Besonders praktisch dabei finde ich, dass man ggf. mehrere Fliesen auf einmal verschieben kann, wenn man feststellt, dass die Fugenreihe noch nicht ganz akurat gerade ist. Ohne die Abstandskreuze ist das ungleich schwieriger, da man jede Fliese einzeln verschieben muss, und dann die Abstände wieder alle einzeln korrigieren muss.
Das Ritzen und Brechen dieser Fliesen hat aber bei uns nicht funktioniert. Das Feinsteinzeug ist sehr schwer zu ritzen und bricht dann meisstens nicht dort wo es soll. Zum Glück hatten wir eine elektrische Fliesensäge zur Verfügung.
Am Wochenende drauf haben wir dann die restlichen Eck- und Seitenfliesen zugesägt und verlegt, und dann auch gleich verfugt. Dafür, dass es mein erstes Mal war mit dem Fliesenlegen, ging es ziemlich gut, und auch das Ergebnis ist größtenteils vorzeigbar.
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